PROPHETS OF RAGE – Prophets Of Rage

Prophets Of Rage - Prophets Of Rage
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Prophets of Rage – Debütalbum endlich da

Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk von Rage Against The Machine haben sich B-Real von Cypress Hill und Chuck D von Public Enemy geschnappt und  im letzten Jahr (2016) die Supergroup Prophets Of Rage gegründet. Jetzt ist ihr erstes – gleichnamiges – Album endlich draußen…
Und ich kann es gleich vorweg nehmen, es lohnt sich. Vielleicht braucht man einen zweiten Anlauf, weil man zu viel Rage against the Machine erwartet und vor allem zu viel Zack de la Roccha. Man sollte sich vorab etwas frei machen und das Album einfach mal wirken lassen, denn B-Real und Chuck D machen ihre Sache wirklich gut. Zack hat seine politische Message damals förmlich ins Mic geschrien, seiner Wut und Energie stets freien Lauf gelassen. Bei B-Real und Chuck D geht das alles eine Spur ruhiger und langsamer, aber deswegen nicht langweiliger von statten. Vor allem B-Real mit seinem nasalen Gesang harmoniert wunderbar mit dem Sound der alten RATM Musiker. Man fühlt sich teilweise ein wenig zurückversetzt in die alten 90er, als Cypress Hill Crossover Projekte mit anderen Bands machte, Ice-T mit Bodycount durchgestartet ist und der Soundtrack des Filmes Judgement Night populär war.

Unfuck The World

Mit dem ersten Song „Radical Eyes“ kann man sich schon mal darauf vorbereiten, dass es in eine etwas andere Richtung geht…
Es ist grooviger, mit mehr Rap. „Unfuck the World“ wird dann lauter, direkter, typischer. Mit „Legalize Me“ bricht die Scheibe dann etwas ein, nur um sich in „Living on the 110“ wieder zu entladen. Für mich einer der besten Songs des Albums. „The Counteroffensive“ dient dann eher als Überleitung zu „Hail to the Chief„, in dem Chuck D hauptsächlich rappt.
Take me higher“ flacht dann leider wieder etwas ab und ist mir zu funky. Dafür wird man dann mit „Strength in Numbers“ belohnt, das wieder ordentlich zur Sache geht und mit gewohnt gutem RATM Sound zu überzeugen weiß.
Fired a shot“ und „Who owns who“ stehen stellvertretend für den neuen Prophets of Rage Sound und mit „Hands up“ und „Smashit“ endet die Scheibe auch genau so.

Fazit

Für mich ist der Longplayer nicht das fünfte RATM Album, sondern das erste Prophets of Rage Album und ich meine, das haben die Jungs auch genau so gewollt. Das finde ich persönlich auch gut so, wenn ich mir auch etwas mehr vom alten Tom Morello gewünscht hätte, der hält sich für meinen Geschmack nämlich etwas zurück.

Tracklist

1. Radical Eyes
2. Unfuck The World
3. Legalize Me
4. Living on the 110
5. Counter Offensive
6. Hail To The Chief
7. Take Me Higher
8. Strength In Numbers
9. Fired A Shot
10. Who Owns Who
11. Hands Up
12. Smash It

Prophets Of Rage online

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Bildquellen

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SCUMBAG

SCUMBAG

Von AC/DC bis ZZ-Top und wieder zurück. Meine Vorlieben liegen im Stoner Rock Segment. Monster Magnet, Clutch und Pothead werden dabei immer wieder gerne gehört.

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