Argus bescheren uns „From Fields Of Fire“

Argus

Argus brauchen eigentlich keine Vorstellung mehr. Drei Studioalben, drei EPs, mehrere Europa-Tourneen und viele US-Shows und Festivals haben ihren Namen im Heavy Metal Universum weltweit im Underground verankert. Aber immer noch sind Argus eine Band, die sich nicht auf dem Erreichten ausruhen wollen. Sie sind immer noch hungrig, wie ein größer und stärker werdendes Tier, ohne Anzeichen langsamer zu werden. Und so bringen sie über ihr Label Cruz Del Sur Music am 08. September 2017 ihr viertes Studioalbum „From Fields Of Fire“ unters Volk.

Argus – vier lange Jahre

Vier Jahre sind schon seit ihrem letzten Album „Beyond The Martyr“ vergangen und manch einer hat sich zurecht gefragt, was die Band zuletzt getrieben hat. Rein äußerlich hat sich nicht viel geändert. Ein weiteres außergewöhnliches und visionäres Cover von Brad Moore und ein Intro / Outro auf der Tracklist, ein Markenzeichen von Argus, das sich quer durch alle ihre Veröffentlichungen zieht. Aber wenn man ins Innere geht, dass Album auf Herz und Nieren prüft, wird man feststellen, dass Argus nicht nur ihre Einzigartigkeit bewahrt haben, sondern qualitativ und kreativ einen Schritt nach vorne gemacht haben und so die Erwartungshaltung für die Zukunft in die Höhe geschraubt haben. Sie haben definitiv in punkto Songwriting und Produktion ordentlich zugelegt.

Neuzugänge

Ausschlaggebend dafür war sicher das Hinzukommen von Produzent und Gitarrist Dave Watson und Bassist Justin Campbell. Der spannungsgeladene Opener „Devils Of Your Time“ und der emotionale Schluss mit „No Right To Grieve“ sind die Songs, die am deutlichsten den Mut und das Selbstvertrauen ausdrücken auch ungewohnte, musikalische Pfade zu erkunden.

Argus – True Metal mit Doom Elementen

Argus From Fields Of Fire CoverAber es ist das ganze Album welches bestätigt, dass Argus wohl heutzutage die beste Band sind, die dem traditionellen Metal huldigt ohne nur die alten Heroen zu kopieren. Es ist True Metal mit Doom Elementen. Zwei Welten, die sich oft berühren, aber bisher noch nie so gut zusammengeführt worden sind wie auf diesem Album. „From Fields Of Fire“ bietet einige richtige Heavy Metal Perlen: Die betörenden Melodien und Wahnsinns Gitarren bei „You Are The Curse“ und „216“, das stimmungsvolle „Hour Of Longing“, der marschierende Sound von „As A Thousand Thieves“ und das grenzüberschreitend episch, majestätische „Infinite Lives, Infinite Doors“.

Argus – „From Fields Of Fire“

„From Fields Of Fire“ ist ein Album wo die einzelnen Parts genau so stark sind wie das Ganze. Jeder Song für sich ist ein Highlight. Nichtsdestotrotz ist es ein Album, das geradezu fordert als Ganzes wahrgenommen zu werden, so dass die Musik, Lyrics und Atmosphäre euch tief innen drin berühren können und so die Wertschätzung für die Band Wurzeln schlagen kann und die Musik ein Teil von euch werden kann. Dieses Album ist der eine Moment, der eine Band definiert, die bisher ein gutes Album nach dem anderen abgeliefert hat. Es ist bis dato das Highlight in der Karriere von Argus und wird sicher auch als Highlight im Heavy Metal in den kommenden Jahren wahrgenommen werden.

Argus- Line-Up und Kontakt

Brian Balich – Gesang
Jason Mucio – Gitarre
Kevin Latchaw – Schlagzeug
Dave Watson – Gitarre
Justin Campbell – Bass

Mehr zu Argus gibt es wie gewohnt auf der Band Homepage oder direkt bei Facebook.

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Bildquellen

  • Argus From Fields Of Fire: Cruz Del Sur Music
  • Argus 720×340: Cruz Del Sur Music
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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2 Antworten

  1. Pharaoh sagt:

    Einfach mal den Infozettel der Plattenfirma abgeschrieben…

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