CELLAR TWINS – „Duality“ (VÖ: 07.12.2019)

Album cover Duality CELLAR TWINS - Titel

CELLAR TWINS – „Duality“ (VÖ: 07.12.2019)

Die Band CELLAR TWINS gibt es bereits seit 5 Jahren und doch muss ich gestehen, dass ich erst jetzt zum ersten Mal von dem Vierer gehört habe. Eine Erklärung könnte sein, dass man erst jetzt das Debütalbum fertiggestellt hat. Die vorherigen musikalischen Bemühungen der belgischen Formation wie die 5 Songs starke EP „Cellar twins“ im Jahr 2017 sind leider an mir vorbeigegangen. Und wenn ich mir das neue Material anhöre, dann bedauere ich, nicht schon früher von CELLAR TWINS gehört zu haben.

Vielfältige Einflüsse – CELLAR TWINS

Spricht man heute noch über Einflüsse? Nun ja, für diese Band werden in der Biographie große Namen verschiedenster Spielarten der Rock- und Metalszene benannt. Das Ganze reicht von DREAM THEATER aus der Prog-Ecke über die absolut im Mainstream angekommenen VOLBEAT bis hin zu AVENGED SEVENFOLD und KILLSWITCH ENGAGE.

Was geht musikalisch ab? Der Beginn des Openers „Millenium“ erinnert an eine Filmmusik, bevor es dann heavy wird. Eine richtige starke Nummer zum Einstieg. Die Stimme reißt einen mit. Doublebass-Attacken, verzerrte E-Gitarren. Großartig! Die Nummer war keine Eintagsfliege, vielmehr schlägt Track 2 in die gleiche Kerbe. Gut so! Mit „Cloud walker“ schaltet man einige Gänge zurück und zeigt sich von einer eher sentimentalen Seite. Emotionen…

Vielseitig von Metal bis Prog

Auch mit dem nächsten Song bleibt man eher in der melancholischen Schiene…aber das währt nur für gut 30 Sekunden, dann wird der Fuß wieder auf dem Gaspedal geparkt und es geht amtlich nach vorne. „Social waste“ kommt eher alternativ daher. Interessanter Stilwechsel. Mitgröhlangebot!! Dann wird es wieder richtig heavy. Fett! Man fühlt sich an ANNIHILATOR erinnert. Das ist absolut als Lob anzusehen! Der melodiöse Gesang stellt sich den harten Riffs entgegen. Track 7 kommt recht gemäßigt, ja fast eingängig rüber. Ganz nett. Noch ruhiger gehen die CELLAR TWINS bei „Tales of autumn“ zu Werke. Man kann eben verschiedene Gangarten überzeugend servieren.

Mit „Solace“ legt man wieder mehr Drive in seine Musik, dazu variabler Gesang. Dann endet das Debütalbum mit einer etwas grungigen Nummer, die aber auch proggig durchschlägt. Interessant.

CELLAR TWINS sind noch ziemlich am Anfang ihrer Karriere und haben doch schon auf diversen Festivals (u.a. beim W:O:A) gezeigt, dass man mit ihnen auf den Bühnen mit einer entsprechenden Live-Performance rechnen muss. Dann wollen wir mal sehen, wie das Debütalbum einschlägt und ob es möglich wird das Release mit einer Tour zu feiern. Wir von metal-heads.de behalten das sicherlich im Auge!

Das metal-heads.de-Fazit

Fazit: bei den ganzen großen Namen, die teilweise seit Jahrzehnten in der Szene fest verankert sind, freue ich mich immer über frischen Wind. Diese belgische Truppe hat mich von Anfang an begeistert. Daher rate ich zum unbedingten Anchecken. Und weil die CELLAR TWINS so vielseitig sind, kann man sie auch nicht so richtig in eine kleine vorsortierte Schublade packen. Proggig, rockig, dann wieder gute Metalnote, alternativ…mainstreamig. Das volle Programm!

CELLAR TWINS – „Duality“ (VÖ: 07.12.2019)

Album cover Duality CELLAR TWINS

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Bildquellen

  • Album cover Duality CELLAR TWINS: Hardlife Promotion
  • Album cover Duality CELLAR TWINS – Titel: Hardlife Promotion
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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