Meine liebsten Melodic Death Metal Songs

Night in Gales 15.06.18 Turock

Melodic Death Metal

Ich halte bei uns ja ein wenig die Fahne hoch, für den Melodic Death Metal Bereich. Es gibt hier natürlich, wie in den anderen Genres auch, unzählige Bands. Ich kenne vermutlich nur einen kleinen Bruchteil davon, trotzdem möchte ich euch meine momentan liebsten Melodic Death Metal Songs mal vorstellen. Eine kleine Anregung kann ja nie schaden. Außerdem braucht man ja ne vernünftige Playlist, wenn Sonntags Nachmittags Muddi und Vaddi zum Kaffee trinken die Bude entern. Nochmal…das ist keine Hitliste „Die besten Melodic Death Metal Songs aller Zeiten“ oder sowas…sondern einfach Tracks aus dem Genre, die ich persönlich besonders mag.

In Flames – Moonshield

Mit dem Song bin ich durch den Sampler „Beauty in Darkness“ in Kontakt gekommen, irgendwann in den 90ern. Ich liebe dieses Lied einfach und bin der Band auch sehr dankbar, das sie es auf der Tour 2018 live gespielt haben. Für viele gilt das Album „The Jester Race“ ja als wegweisend für den Melo Death Stil Marke Göteborg.

Be’lakor – Roots to Sever

Die Australier haben sich mit Auftritten auf dem Summer Breeze Open Air in die Herzen der europäischen Fans gespielt. Auf jedem ihrer Alben haben sie ein paar richtige Hits versteckt. „Roots to Sever“ ist ein absoluter Top Song in meinen Augen. Breaks, Tempowechsel, immer wieder geile Melodien und die Growls sind Mega. Ich finde das Lied so gut, dass ich sogar mal einen eigenen Artikel darüber schreiben wollte. Das kann ich mir ja jetzt sparen 😉 Reviewed habe ich von Be’lakor bisher ein älteres Album (KLICK).

Night in Gales – Through Ashen Meadows

Ich habe gerne mal ein Händchen dafür, die späten Lieder auf den CDs zu mögen. So auch hier der Fall…ein Song vom ersten Night in Gales Album „Towards the Twilight“, hörbar noch mit Björn Gooßes (The Very End, Harkon) am Mikrofon und Christian Bass (Heaven Shall Burn) an den Drums. Wenn man überlegt, das die Jungs da um die 18 waren…Wahnsinn, was Jens Basten damals schon für Riffs ausgepackt und Melodien komponiert hat. Melo Death, wie er sein muß…Slavesun finde ich übrigens genau so gut und es war ein enges Rennen zwischen den beiden Songs.

Decaptacon – Dead and Gone

Die noch junge Band aus dem Gelsenkirchener Raum hat eine EP auf dem Markt und arbeitet gerade an einem Album, das noch 2019 erscheinen wird. Auf eben dieser EP findet sich auch der Song „Dead and Gone“, den ich absolut schätze und schon sehr oft gehört habe. Growler Andi hat eine satte Death Metal Tonlage und im Gegensatz dazu die sehr melodischen Gitarrenparts (die Band spielt mit 3 Gitarristen), richtig geil. Die ganze EP ist top, aber dieses Lied sticht definitiv hervor, hier stimmt einfach alles. Leider haben sich die Wege von Sänger Andi und dem Rest der Band gerade getrennt…ich bin darüber sehr traurig, die Kombination war wirklich super zu hören und auch auf der Bühne mochte ich seine Präsenz. Ich bin gespannt, ob der neue Sänger diese Lücke füllen kann. The memories remain….no more sorrow, no more pain…

Amon Amarth – Thousand Years of Oppression

Auch hier vermutlich wieder ein unüblicher Song…“Guardians of Asgard“, „The Pursuit of Vikings“ oder „Runes to my memory“ hätte ich sicherlich auch auswählen können. Aber „Thousand Years of Oppression“ bringt einfach tolle Melodien mit und ist mal was anderes…gute alte Amon Amarth Zeiten, seufz. Wer kann, sollte sich die Jungs mal live geben…Stimmung ist immer garantiert und Sänger Johan Hegg hat sein Publikum stets im Griff.

Dawn of Disease – Fleshless Journey

Mal vorweg…das ganze Album ist eine Bank. Hab ich übrigens auch ne Rezi zu geschrieben (KLICK) und das Ding inzwischen zig mal gehört. Ich liebe die Stimme von Sänger Tomasz Wisniewski kombiniert mit den Drums…bin schon sehr auf neues Material gespannt, meine die Jungs arbeiten an einem neuen Album. „Fleshless Journey“ finde ich einfach rundum gelungen, richtig geiler Song.

Hypocrisy – Roswell47

Die schwedischen Urgesteine rund um Sänger und Mastermind Peter Tägtgren geistern schon ewig in der Szene rum. Live bringt der Kollege übrigens einige nettes Screams ins Mikro. „Roswell47“ ist ein kompakter und stimmiger Song…ich mag das Ding einfach.

Deserted Fear – Open their Gates

Geiles Video, geiler Song, geile Typen…das macht einfach Spaß. Wer die Jungs mal live sehen kann…tut es! Lohnt sich. Hier ist mein Bericht von der letzten Record Release Party im Turock und die hatte es in sich (KLICK)

Among the Prey – One Last Breath

Auf die finnische Band bin ich durch Zufall mal gestoßen…bisher gibt es ein Album und das zweite war für Ende 2018 angekündigt. Leider scheint das bisher nicht geklappt zu haben. Müsste eigentlich mal nachfragen, ob da nochmal was kommt. Würde ich mir definitiv wünschen, denn der Track hier macht auf jeden Fall Lust auf Mehr.

Avatar – Lullaby

Tja, sind die Schweden von Avatar jetzt klassischer Melo Death? Sicher nicht, aber ich hab sie mal als moderne Interpretation mit aufgenommen. Ihre Alben machen Spaß und live sind sie noch viel besser, denn Frontmann Johannes Eckerström ist ein absoluter Animateur auf der Bühne. „Lullaby“ ist ein eher ruhiger Song, aber ich mag ihn sehr.

At The Gates – Slaughter of the Soul

Bei den Schweden von At The Gates muß natürlich der Klassiker her. „Slaughter of the Soul“ war sicherlich ein bahnbrechendes Album, nicht nur für die Band sondern auch für das Genre. Hab die Jungs 2018 auf dem Summer Breeze live gesehen und die alten Herren haben es noch richtig drauf. Vom aktuellen Album hätte ich jetzt „Daggers of Black Haze“ ausgesucht. Falls ihr das Album noch nicht kennt, hier meine Kurzbesprechung (KLICK).

Dark Tranquility – Misery’s Crown

Wieder Schweden, wieder Göteburg…da ist halt echt ein Nest. DT reihen sich problemlos ein, ins MeloDeath Heldenregister. Ebenfalls seit den Anfängen des Genres Anfang der 90er dabei…inzwischen vielleicht etwas viel Keyboard am Start, aber ansonsten sind die auch live immer noch eine Bank. Da macht man definitiv nix falsch.

Revel in Flesh – Fortress of Gloom

Ok ok, das hier ist reiner Death Metal…der Song muss trotzdem rein. Habe die Band im Vorprogramm von Deserted Fear gesehen und der Track ist sofort rausgestochen. Der Sänger bringt live übrigens beeindruckende Screams ins Mikro, echt Wahnsinn.

The Spirit – Cross the Bridge to Eternity

Die noch junge Band hat anscheinend viel richtig gemacht…erstes Album direkt bei Nuclear Blast released und mit Hypocrisy und Kataklysm auf Tour gewesen. Man könnte schlechter starten, würde ich meinen. Dazu haben sie noch ein paar richtige Bretter aufs erste Album geschraubt und „Cross the Bridge to Eternity“ ist eins davon.

Septicflesh – Martyr

Die Griechen von Septicflesh sind jetzt nicht unbedingt meine Band, aber den Song „Martyr“ höre ich ziemlich gerne.

Night in Gales – In Pain, In Silence

Und nochmal Night in Gales. Da das aktuelle Album so gut ist, muss auch von diesem ein Lied in diese Liste. Eigentlich gehören sogar mehr als eins hier rein, aber wir wollen es mal nicht übertreiben. Da mal wieder mein seltsamer Geschmack zuschlägt, sind es weder „The Abyss“, „The Mortal Soul“ oder „The Spears Within“…bei mir ist es „In Pain, in Silence“. Wenn ich an dem Song etwas bemängeln müsste…er ist zu kurz. Ansonsten stimmt da alles 🙂

Astillian – Shieldwall

Da ich das (ziemlich geile) Album der Melo Death Kombo aus Chicago gerade reviewed habe, läuft es bei mir im Moment ziemlich häufig. Und Shieldwall ist mit Abstand mein Lieblingslied davon…einfach nur gelungen. Review noch nicht gelesen? Dann hier lang (KLICK).

 

Das waren meine Melodic Death Metal Songs, die immer wieder gerne bei mir laufen. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Neuentdeckung dabei 🙂

 

 

 

 

 

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Bildquellen

  • Night in Gales 15.06.18 Turock: (c) Chipsy-Karsten Frölich/www.metal-heads.de
Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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