Pendulum Of Fortune – Return To Eden (bereits veröffentlicht)

Pendulum Of Fortune

Pendulum Of Fortune – Die Bandgeschichte

Drummer und Rocklegende Bodo Schopf (u.a. Michael Schenker Group, Eloy, The Sweet) lernte im Jahr 2011 Sänger David Readman (u.a. Pink Cream 69, Voodoo Circle, Almanac) auf einer Tournee kennen. 2014 spielte er dem Engländer einige seiner neusten Kompositionen vor und entfachte damit sofort das Readman-Feuer, den die Stücke dermaßen begeisterten, dass er sie unbedingt einsingen wollte. Das war die Geburtsstunde von Pendulum Of Fortune! Im Oktober 2017 dann das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit in Form des Albums „Searching For The God Inside“. Das Album bekam sehr gute Kritiken, so dass die nächsten Schritte angepeilt wurden. Das neue Album „Return To Eden“ wurde am 08. März 2019 via El Puerto Records veröffentlicht. Bei den Aufnahmen beteiligt waren neben den oben Genannten noch Vladimir Shevyakow (Lead Gitarre), Franky R (Bass) und Matze Erhardt (Gitarre, Keyboard).

Return To Eden – die Review

Das Album startet zunächst mal mit dem schönen Hard Rocker „Diamond In The Rough“ sehr vielversprechend. Das Pendulum Of Fortune Return To Eden Coverfolgende „We Stand For Rock’n Roll“ ist – wie der Name bereits verrät – eine Rock’n Roll Nummer im klassischen Sinne, die mir wirklich gut gefällt. Mit „Lucky Man“ folgt ein balladesker Song, der sehr auf das Wesentliche konzentriert ist. Nicht schlecht, aber auch kein Kracher. „Skin And Bones“ ist ein Track im Stile des Hard Rock der 70/80’er à la Deep Purple. Gute Nummer!

Licht und Schatten

Der Titeltrack „Return To Eden“ ist stilistisch ähnlich aber mit leichtem Prog-Einschlag. Mir gefällt er leider überhaupt nicht. „Wishing Well“ ist ein absoluter Durchschnitts-Rocker. „Never Be“ beginnt mit einem fetten Riff, wird dann ruhiger und entwickelt sich zu einer abwechslungsreichen und guten Nummer! „Die Halbballade „Don’t Make A Fool Out Of Me“ gefällt insbesondere durch ein tolles Gitarrensolo und den starken Gesang. „Broken Universe“ hat nette Passagen (Gitarrensolo) ist aber ansonsten wieder nur Durchschnitt. „Wings Of A Dove“ ist an Langeweile zunächst kaum zu übertreffen, bevor das fette Riff am Ende den Song noch halbwegs rettet. „Gravy Train“ ist eine fetzige Rock ’n Roll Nummer, die zeigt, wo Pendulum Of Fortune ihre Stärken haben.

Schlusspurt

Mit der schnellen Instrumental-Nummer „Rockanini“ wird der Schlussspurt eingeleitet. „One Of A KInd“ startet mit Schlagzeug und Mundharmonika. Der fetzige Sleaze Rock Song ist noch mal eine sehr nette Abwechslung. Das abschließende „Bitter End“ ist dann in meinen Augen allerdings tatsächlich ein eher bitteres Ende. Auch wenn erneut ein starkes Solo enthalten ist, kann mich der Song insgesamt nicht begeistern.

Interessantes Album mit Stärken und Schwächen

Pendulum Of Fortune präsentieren uns mit „Return To Eden“ ein sehr abwechslungsreiches Album. Von Rock’n Roll, klassischem Hard Rock, Balladen bis zu Sleaze Rock ist hier vieles vertreten. Leider ist die Qualität der Songs nicht durchweg gut. An der Qualität der Musiker liegt es ganz sicher nicht, vielleicht hat man einfach zu viel gewollt. Mir gefällt die Band dann am besten, wenn sie einfach drauf los rockt. Hört einfach mal rein, vielleicht könnt ihr mit dem Stilmix mehr anfangen als ich.

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Bildquellen

  • Pendulum Of Fortune Return To Eden Cover: El Puerto Records GbR
  • Pendulum Of Fortune: El Puerto Records GbR
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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