SKYCLAD – „Forward into the past“ (VÖ: 28.04.2017)

SKYCLAD-Cover Forward into the past

SKYCLAD – „Forward into the past“ (VÖ: 28.04.2017)

Ursprünglich habe ich den Werdegang dieser Band ganz von Anfang an verfolgt. Die Kombination von Metal mit dem festen Einsatz der Violine gefiel mir direkt sehr gut. Und SKYCLAD waren eine hart arbeitende Ansammlung von ehrlichen Musikern, denen man die Freude an der Sache ansehen konnte. Damals habe ich diverse Live-Auftritte erleben dürfen, u.a. im Kellergewölbe eines Irish Pub (ich meine, es war in Bochum).

Der Einschnitt – Martin Walkyier geht

Das war damals. Irgendwann kam ein Einschnitt. Der langjährige Sänger Martin Walkyier verließ die Band und es stellte sich natürlich bei einem so wichtigen Aspekt wie dem Frontmann die Frage, wie es weitergehen sollte. Aber SKYCLAD wären nicht SKYCLAD, wenn sie nicht eine Lösung gefunden hätten. So übernahm der langjährige Produzent und spätere Rhythmus-Gitarrist der Band – Kevin Ridley – letztlich die Lead Vocals. Ich habe irgendwie den „Kontakt“ verloren…

Man setzte seinen Weg fort. Das bedeutet: weitere Veröffentlichungen und Konzerte. Die 1990 gegründete englische Formation hat ja schon fast 30 Jahre auf dem Buckel und wenn das aktuelle Material hört – die neueste Scheibe mit dem Titel „Forward into the past“ erscheint am 28.04.2017 via Listenable Records – dann kann man den Songs weiterhin Spielfreude und Energie attestieren. Und die Tracks sind sehr abwechslungsreich.

SKYCLAD – „Forward into the past“ (VÖ: 28.04.2017)

SKYCLAD-Cover Forward into the past

Nach einem Intro, was man fast als „typisch“ bezeichnen möchte, geht es dann mit „State oft he union now“ ziemlich heavy zur Sache. In sich relativiert sich das aber im Song nach dem heftigen Einstieg wieder. Mit dem dritten Track bewegt man sich wieder auf gewohntes Terrain. Der britische Sechser demonstriert, wofür er seit Jahrzehnten steht. Mindestens rockige, wenn nicht metallische Arrangements, die Violine von Georgina Biddle usw. – „A heavy price to pay“ geht noch einmal eindeutig in diese Richtung.

Das man auch besinnlichere Töne anschlagen kann, macht man mit „Words fail me“ deutlich. Weniger Härte, aber viel Atmosphäre. Einer der stärksten Songs auf dem neuen Album. Insgesamt finden sich 13 Tracks auf dem brandaktuellen SKYCLAD-Release. 8 Jahre lang mussten die Fans warten, aber das hat sich gelohnt. Wie es zu der langen Wartezeit kam und einige andere Fragen mehr, werden wir in einem Interview mit der Band klären. Die Antworten könnt ihr dann bald hier auf metal-heads.de nachlesen.

Positives Fazit nach langem Warten

Fazit: die lange Wartezeit hat sich gelohnt, insgesamt liefern SKYCLAD eine starke Scheibe ab, neben dem oben erwähnten würde ich noch den Titeltrack als Anspieltipp nennen wollen. Wer die Band mal wieder live erleben möchte, kann dies beim diesjährigen ROCK HARD Festival in Gelsenkirchen tun. Spielfreude und gute Stimmung sollten da garantiert sein!!

 

Newsletter bestellen für wöchentliches Update!

Bildquellen

  • SKYCLAD-Cover Forward into the past: Listenable Records
  • SKYCLAD-Cover Forward into the past: Listenable Records

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

vier × 3 =