MEADOWS – „Modern emotions“ (VÖ: 27.11.2020)

MEADOWS Albumcover - Modern emotions - Beitragsbild

MEADOWS – „Modern emotions“ (VÖ: 27.11.2020)

Der 27.11.2020 ist ein Tag gegen Ende dieses besonderen Jahres (zum Thema Corona wurde – so denke ich – schon genug gesagt, geflucht, gejammert etc.), an dem einige hörenswerte Alben für Interesse in der weltweiten Musikszene sorgen. Wir stellen euch ein paar dieser Releases hier auf metal-heads.de vor. Ob auch „Modern emotions“ von MEADOWS einen Kauf wert ist, dazu wollen wir euch gleich mehr erzählen.

Die Progressive Rock Formation kommt aus unserem Nachbarland, den Niederlanden. Für die Band ist es das Debüt, wobei die Musiker keine unbeschriebenen Blätter sind, denn Gitarrist Daniël van der Weijde hat schon bei SILHOUETTE gewirkt. Er hat als Mitstreiter Jurjen Bergsma, Peter Meijer, Rob van Nieuwenhuijzen und Jeffrey van Driest mit an Bord.

MEADOWS – das Material des Debüts in den Blick genommen

Der erste Song startet mit einer Akustikgitarre, Streicher setzen ein und die E-Gitarre übernimmt. Etwa nach der Hälfte der Spielzeit ein „Bruch“, dann rockt es deutlich stärker, wobei die musikalischen Themen aufgegriffen werden und auch das Tempo mit Keyboardeinsatz und Violine wieder zurückgefahren wird. Es handelt sich um ein reines Instrumentalstück.

Und hier haben wir dann auch direkt mal einen Höreindruck für eure geschätzten Ohren. Es ist der Titeltrack des Erstlings des niederländischen Fünfers. Es dauert etwa 100 Sekunden, bevor der sanfte Gesang einsetzt. Vorher rockt es proggig aber nicht zu heftig. Alles irgendwie recht unaufgeregt und doch emotional. Schaut mal selbst…

Mit und ohne Gesang…was gefällt euch besser?

Bei „Nostalgia“ später stehen die melodischen E-Gitarren im Fokus, bevor mit beruhigendem warmem Gesang der Song ausklingt. Track 4 ist vielleicht mein Liebling auf „Modern emotions“. Harmonische Gitarrenarbeit mit proggig-rockenden aber dezent im Hintergrund agierenden Drums. Starkes Ding! Die nächste Nummer vereint beide Aspekte. Einerseits im ersten Teil und auch später erneut ruhige Elemente. Zwischendrin rockt es dann aber schon. Diese Kombination ist hier nicht so mein Ding. „Powerture“ macht seinem Namen alle Ehre und geht mit entsprechendem Drive zur Sache. Melodische E-Gitarren und auch amtliche Riffs. Instrumentalrock! Bevor es zum Abschluss kommt, noch ein 80-Sekunden-Füller. Kann man machen…kann man auch lassen.

Der letzte Song auf diesem Erstling beginnt wieder eher gemäßigt mit ruhigen Instrumenten (z.B. Piano), bevor ein rockiger Weg eingeschlagen wird und die E-Gitarren das Regiment übernehmen. Yeah, das ist schön heavy. Allerdings ohne die Melodie zu vernachlässigen. Und es gibt auch wieder Gesang!

MEADOWS – „Modern emotions“ (VÖ: 27.11.2020)

MEADOWS Albumcover - Modern emotions

Unser Fazit bei metal-heads.de zum MEADOWS-Debüt

Das Fazit bei metal-heads.de zum Debüt-Album von MEADOWS: die fünfköpfige Progressive Rock-Truppe aus den Niederlanden liefert bei ihrer Premiere melodische und doch überwiegend recht zurückhaltend auftretende Kompositionen. Klassische Instrumente unterstreichen diese Ausrichtung. Wenn es mal rockt, dann nicht zu sehr. Das ist echt ziemlich gemäßigt. Als Gäste konnte man Ruud Jolie, Leadgitarrist von den Landsleuten von WITHIN TEMPTATION und Richard Henshall (Multiinstrumentalist bei HAKEN) gewinnen. „Rebecca“ ist mein Highlight auf dieser Langrille. Und auch den letzten Song finde ich gelungen. Ansonsten finde ich, ist das viel Mittelmaß und das Material kann mich leider nur selten in Wallung bringen. Sorry, aber da wird man sich bei künftigen Veröffentlichungen steigern müssen!

Mehr zur Band gibt es hier.

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Bildquellen

  • MEADOWS Albumcover – Modern emotions: IDVI Agency
  • MEADOWS Albumcover – Modern emotions – Beitragsbild: IDVI Agency
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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