Roadwolf lassen den Wolf von der Leine

Roadwolf

2020 ist zwar Vergangenheit, aber rückblickend war nicht alles schlecht. Und so möchte ich euer Augenmerk auf „Unchain The Wolf“ richten. Das Debüt von Roadwolf das Ende November letzten Jahres bei Metalizer Records erschienen ist und vor allem bei Old School Metalern für Freude sorgen dürfte. Der Wolfskopf auf dem Cover stammt übrigens vom Wiener Tattoo Artist Bernie Luther und statt langer Worte lasse ich jetzt einfach mal die Musik Taten sprechen. Hier kommt das Video zum Opener der Platte. Viel Spaß mit „All Hell Is Breaking Loose“!

Roadwolf wecken selige Erinnerungen

Der Opener lässt selige Erinnerungen an die Heroen der NWOBHM aufkommen ohne diese simpel zu kopieren. Ja, so muss das klingen! Der Titelsong setzt das nahtlos fort und lässt mich an das erste Mal denken als Saxon meinen musikalischen Horizont erweiterten. Ein Metal-God Gedächnisschrei erklingt zum Beginn von „M.I.A. (Missing In Action)“ und dann wird das Gaspedal durchgetreten (bis auf ein kleines Akustik-Intermezzo). Ob sich Roadwolf im gleichnamigen Song selbst beschreiben, weiß ich nicht. Aber der bluesige Unterton gefällt mir gut und zeigt, dass die spielerische Palette der Österreicher doch mehr umfasst. Mit knapp sieben Minuten ist „Straight Out Of Hell“ der längste Song der Platte. Und ich bin bestimmt nicht der Einzige, der hier zwischendurch an alte Iron Maiden denken muss.

Roadwolf- Condemned To Rock

„Curse Of The Gypsy“ ist ein lässsiger Roadsong mit klassischer Metal-Gitarrenarbeit. Ich mag das einfach. „Turn It Loose“ bringt etwas überraschen einen rotzigen Part mit Motörhead-Attitüde ins Spiel. Die Seite von Roadwolf gefällt mir aber auch sehr gut. Die „Wheels Of Fire“ lassen sich bestimmt am besten live genießen. Ein Song wie gemacht für ein schwitziges Livekonzert. Ebenso wie „Never Surrender“. Wer hier den Refrain nicht lauthals mitgrölt, dem ist nicht mehr zu helfen. Alle anderen sind „Condemned To Rock“ und damit beschließen Roadwolf auch ihr Debüt wie man es besser nicht sagen kann.

Roadwolf mehr als nur Nostalgie

Auch wenn ich oben einige Legenden zitiert habe, sind Roadwolf mehr als nur die Summe der genannten Einflüsse. Ja, „Unchain The Wolf“ weckt nostalgische Erinnerungen in mir. Aber es weckt in mir nicht den Wunsch die alten Klassiker aufzulegen, sondern diese Platte von Anfang bis Ende durchzuhören. So wie früher als man gebannt die neuerworbene Platte auflegte und andächtig immer wieder hörte. Und kann es ein größeres Kompliment für dieses Debüt geben? Ich denke nicht und somit kommt hier auch die absolute Kaufempfehlung für alle Old School Metalheads. „Unchain The Wolf“ von Roadwolf gehört auf jeden Fall in eure Sammlung!

Roadwolf – Line-Up und Kontakt

Franz Bauer – Gesang
Valentin Strasser – Gitarre
Christoph Aigner – Bass
Emanoel Bruckmüller – Schlagzeug

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Roadwolf Albumcover

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Bildquellen

  • Roadwolf Albumcover: Another Dimension
  • Roadwolf 720×340: Another Dimension
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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