Shockgnosis – Be Chaos – Be God

Shockgnosis - Be Chaos Be God

Ein paar warme Worte zum Anfang

Shockgnosis melden sich mit Album Nummer 3 zurück, welches auf den Namen „Be Chaos – Be God“ hört. Da muss ich aus mindestens 2 Gründen natürlich reinlauschen. Die Band kommt ursprünglich aus Duisburg, unser Magazin kommt aus Duisburg….da liegt das ja irgendwie…äh sehr nahe. Außerdem war der Vorgänger ein absoluter Abriss feinster Güte. Ach was sag ich, sogar aller feinster Güte. Mein Review dazu findet ihr hier KLICK. Auch Jahre später höre ich das Ding immer noch gerne. Wenn man von verkannten oder zu wenig beachteten Werken sprechen mag, dann gehört „Of Tyrants and Martyrs“ meiner Meinung nach auf jeden Fall dazu. In meiner persönlichen Top20 der Underground Scheiben auf jeden Fall enthalten!

Shockgnosis

Die Band hat, wie bereits erwähnt, ihren Ursprung in Duisburg. Die alles antreibende Kraft hinter dem Projekt ist Mastermind (er liebt es, wenn ich ihn so nenne) Kai Koslik an der Gitarre. Anselm Joel Brümmer von By a Storm ist der neue Mann am Mikrofon. Ergänzt werden die beiden von Rene Hauffe, der an den Leadguitars rumshreddet. Eine freundliche Bedienung am Bass sowie ein ausdauernder Trommler werden meines Wissens nach aktuell noch gesucht. Gespielt wird „Modern Groove Metal“ und das passt von der Bezeichnung her irgendwie auch. Für alle, die sich nix darunter vorstellen können…ein bisschen Pantera hier, ein wenig Korn dort und alte Fear Factory hört man auch raus. Das ganze garniert mit so einigen Industrial Elementen, fertig ist der „Modern Groove Metal“.

Be Chaos – Be God

Genug gelabert, jetzt geht’s rund. Uns erwarten 11 Songs, aufgeteilt auf 49min Spielzeit. Ein paar Lieder möchte ich mal herauspicken. Der Opener „Apallic“ legt atmosphärisch los und hat sofort diesen bandtypischen Industrial Touch. Und wenn man den Vorgänger kennt, dann hört man auch sofort Shockgnosis raus. Der neue Sänger bringt allerdings eine ganz andere Note rein. Christian Müller (Night in Gales) hat auf „Of Tyrants and Martyrs“ seine Death Metal Growls ins Mikro geblasen, während Anselm Joel Brümmer ein Hardcore Shouter ist.

Weiter geht es mit dem Song „Crux“, der vor allem durch ein paar Tempowechsel und groovige Gitarrenriffs besticht. Am Ende kommt viel Synthesizer zum Einsatz, man wähnt sich fast im TV in einer Weltraumdokumentation. Nahtlos geht der Song in „Not Be Silent“ über und ruck zuck ist es mit Weltraum vorbei. Das Ding hat direkt Hitpotential und wurde richtigerweise vorab als Single ausgekoppelt.

„Hard to Breathe“ ist so ein typischer Shockgnosis Song. Der geht nach vorne, der groovt, die Gitarren sägen, der Sänger schreit und das Herz hüpft vor Freude in die Höhe. Genau so soll es sein. Erwähnt werden sollte auf jeden Fall auch das Cover des alten Kreator Songs „Renewal“. Wie sich das für ein ordentliches Cover gehört, haben die Jungs das Lied auf ihre Art interpretiert. Ich bin kein Kreator Fan, aber so lasse ich mir das auf jeden Fall gefallen.

Fazit

Be Chaos – Be God ist unverkennbar Shockgnosis. Und das ist auch gut so. Das Album macht Spaß und will laut gehört werden. Dann geht es ordentlich vorwärts, genau das richtige zum Auto fahren.
Ich rede jetzt nur von meinem persönlichen Geschmack…ich bin ja eher in der Death Metal Ecke zu Hause. Daher stehe ich mehr auf Growls, als auf Shouts. Deswegen war der Vorgänger einfach etwas mehr meine Baustelle. In Summe funktioniert das Album aber sehr gut. Ich steh einfach auf die Riffs und die Grundstimmung in den Liedern. Ich kann das Album jedem empfehlen, der auf den Sound aus Ende der 90er steht. Als eben Bands wie Korn, Machine Head, Pantera, Rage Against the Machine, Fear Factory und wie sie alle heißen groß geworden sind.
8 von 10 Punkte vom Moldi für den Mastermind 😉


Wer das Ding jetzt kaufen will, der wird hier sehr sehr glücklich gemacht KLICK. Schwarzes Vinyl für 17 Euro ist ja wohl mal geschenkt, also kaufen!

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Bildquellen

  • Shockgnosis-BeChaosBeGod: Shockgnosis - Kai

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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