NAVIAN – „Cosmos“ (VÖ: 19.11.2021)

NAVIAN - Albumcover Cosmos - Beitragsbild

NAVIAN – „Cosmos“ (VÖ: 19.11.2021)

Es ist nicht so häufig, aber es kommt vor: rein instrumentelle Musik. Heute haben wir mal wieder so einen Fall. Die Rede ist von NAVIAN. Ein Trio aus Norwegen, bestehend aus Ola Dømen (Drums & Percussion), Alexander Espeseth am Bass, sowie Martin Selen (Gitarre, Synthesizer und Programming). Letzterer hat auch die Produktion der 8 Tracks auf dem schlicht mit „Cosmos“ betitelten Album übernommen. Das Release wird am 19.11.2021 veröffentlicht. Der Opener empfängt uns mit harmonischen Klängen, sich im Hintergrund haltenden Drums. Dann wird es etwas druckvoller und das Schlagzeugspiel zieht an. Progressiv und in Kombination mit der E-Gitarre. Das zweite Stück wirkt etwas chaotisch, bessert sich aber teils. Melodisch rockt es.

Viel Melodie und progressives Drumming

„Apricity“ beginnt dann etwas zurückhaltender, um dann aber bald in feinem instrumentellen Prog Rock zu münden. Nach schnellen Passagen mit einer Portion Heavyness wird der Song bald wieder leichtfüßig und verspielte E-Gitarren führen zu rockenden Riffs mit progressiven Drum Pattern. Die nächste Nummer ist nachdenklicher. Wir bekommen melodiöse Läufe auf dem Griffbrett serviert. „Temple“ startet dann mit höherem Tempo und reißt den Hörer direkt mit. Melodisch mit einem gewissen Groove – das ist mal ein Energiebündel. Track 6 rockt dann direkt und ohne Umschweife los. Fingerübungen? Ein Jam? So klingt das hier irgendwie. Dieser Song wirkt recht einfallslos auf mich, es wiederholt sich inhaltlich. Leider ein Schwachpunkt auf diesem Album. Die gut 3 Minuten hätte man sich echt sparen können.

NAVIAN - Albumcover Cosmos

NAVIAN – „Cosmos“ (VÖ: 19.11.2021)

Bei „Duchess“ wird das Gaspedal wieder etwas mehr durchgetreten. Aber auch Verschnaufpausen sind vorgesehen. Ansonsten bekommen wir flotte Beats. Mit dem letzten Stück kehrt man dann noch einmal zurück zu langwierigen Melodieschleifen, mit heavy Riffs unterlegt. Erst nach etwa 3 Minuten kommt mehr Pep rein. Dazu die progressiven Drums.

Einen ersten Song hatten wir euch ja bereits hier vorgestellt. heute haben wir dazu noch ein weiteres Video für euch, es ist der Starter in diese Langrille. Schaut mal hier:

Das Fazit zum NAVIAN-Album bei metal-heads.de

Das Fazit bei metal-heads.de lautet dann folgendermaßen. 3 Männer spielen 8 Songs in ca. 39 Minuten und es wird dabei kein Wort gesprochen. Wir bekommen also rein instrumentelle Kost. Grundsätzlich ordentliches Material, das NAVIAN da abliefern. Aber es fehlt doch insgesamt ein bisschen die Abwechslung. Die Gitarre steht doch sehr im Fokus und Überraschungseffekte bleiben eher aus. NAVIAN sind bei zukünftigen Releases sicherlich steigerungsfähig. Dieses Mal liefert man oft eher nur Mittelmaß ab…schade.

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Bildquellen

  • NAVIAN – Albumcover Cosmos: HEAD OF PR
  • NAVIAN – Albumcover Cosmos – Beitragsbild: HEAD OF PR

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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