STONE SOUR – „Hello, you bastards – Live in Reno“

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STONE SOUR – „Hello, you bastards – Live in Reno“

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Ihr kennt SLIPKNOT. Klar. Ihr kennt Frontmann Cory Taylor. Sicher. Dann wusstet ihr sicher auch, dass der gute Mann das mittlerweile längst zu einer amtlichen Band herangewachsene Side Projekt STONE SOUR betreibt. Das letzte Studioalbum im Sommer 2017 haben wir euch hier bei metal-heads.de vorgestellt. Aber so eine Musik macht ja erst richtig Bock, wenn sie live performed wird. Natürlich kann man nicht immer selber dabei sein.

Es gibt eine limitierte Doppel-Vinyl-Ausgabe

Umso mehr freut man sich, wenn es ein feines Live-Album zur Tour gibt. Aufgenommen im Oktober 2018 in…na klar, der Titel sagt es eindeutig: Reno (Nevada, USA). Satte 17 Stücke haben es auf dieses Release (VÖ-Termin ist der 13.12.2019) geschafft. Es wird eine CD geben, eine digitale Version und eine auf 2500 Exemplare limitierte 180 Gramm Doppelvinyl Edition.

Musikalisch geht es schon bald mit „Taipei person allah tea“ ordentlich zur Sache. Das ändert sich auch bei den nachfolgenden 3 Tracks nicht. Und dann kommt „Absolute zero“. Wie der Song klingt? Keine lange Vorrede…hier gibt es direkt was auf die Lauscher. Ab geht die Post!

 

Dann geht es mit „Bother“ vom Debütalbum nach einer längeren Ansage von Corey Taylor bedächtig und unter Einsatz von sehr zurückhaltender Gitarrenarbeit „akustisch“ weiter. Die Fans stimmen prima mit ein! „Tired“ geht dann wieder etwas mehr zur Sache, der nächste Song ist eher gemäßigt. Mit „30/30-150“ kommt dann einer meiner Lieblingssongs von STONE SOUR. Der schlägt auch mächtig ein. Bämm!! Die Saitenfront mit Josh Rand und Christian Martucci an den Gitarren und Johny Chow am Bass, dazu Drummer Roy Mayorga. Das gibt einen fetten Sound.

Das meint Gitarrist Josh Rand

Josh Rand meint zu diesem Release: „It’s with great pleasure that I get to announce the first ever official Stone Sour live record release. This is the Reno show in its entirety, just how it went down on October 5th, 2018. We’re extremely proud of the fact that it’s 100% live with absolutely no overdubs! It’s not perfect but neither are we. As a collector myself, I wanted this limited edition release to be very special. The vinyl is pressed on 180g, giving you the best audio quality possible, and is limited to 2500 copies worldwide. I hope you enjoy this as much as we did playing it.“

Was geht noch musikalisch?

Es finden sich noch ein paar starke Nummern auf diesem Live-Release. Hervorheben möchte ich vielleicht nur noch „Through glass“ und „Made of scars“. Aber auch „Fabuless“ geht gut zur Sache. So richtige Schwachstellen vermag man nicht auszumachen. Sänger Corey Taylor benutzt fleißig das „F-Word“ bei den verschiedensten Gelegenheiten…na gut. Ansonsten bringen STONE SOUR ein variables Set, Vielfältigkeit ist gegeben. Die Fans kommen auf ihre Kosten und man ärgert sich, wenn man selber nicht auf der Tour dabei war….

Das metal-heads.de-Fazit

Ein Live-Scheibe herauszubringen ist immer eine gewisse Herausforderung. Welche Songs spielt man, nimmt man nur ein Konzert auf? Mehrere Shows in einem Venue hintereinander, um eine Auswahl zu haben und die beste Version auszusuchen? Oder gar „die ganze Tour aufnehmen“ und dann eine feine Mischung abliefern, also immer die Fassung des Songs, die beim jeweiligen Konzert am besten hingehauen hat. Alle Varianten werden genutzt. STONE SOUR haben sich auf einen Auftritt in Reno beschränkt. Was ist herausgekommen? Musikalisch von der Performance her ein starkes Release, das das Material gut herüberbringt. Auch die anwesenden Fans kommen gut zur Geltung. Als Hörer hat man echt das Gefühl, man hat was verpasst, weil man nicht dabei war…das motiviert für die nächste Tour. So lange könnt ihr ja diese Live-Veröffentlichung hören. Es lohnt sich!

Mehr zur Band findet ihr hier!

STONE SOUR – „Hello, you bastards – Live in Reno“

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Bildquellen

  • stone-sour-hello-you-bastards-live-reno-Album cover: Oktober Promotion
  • stone-sour-hello-you-bastards-live-reno-Album cover – Titelbild: Oktober Promotion
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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