Elles Bailey – Wildfire (VÖ: 01.09.2017)

Elles Bailey hat in ihrer Kindheit eine schwere Lungenentzündung gehabt, was ihr hier nochmals nachlesen könnt.

Nun bringt PledgeMusic am 1.09. ihre Debütscheibe ‚Wildfire‘ heraus. Aufgenommen wurde das ganze in den Blackbird Studios in Nashville, USA und in den Modern World Studios in Tetburg, UK! Elles Bailey hat 11 Stücke mit Hilfe diverser Kollegen selbst verfasst. Lediglich eine Coverversion von Taylor Swift vervollständigt die Songliste.

Eine Slidegitarre leitet direkt in das Titelstück des Albums ‚Wildfire‘ ein. Kurz danach setzt die rauchige Stimme von Elles Bailey ein und schlussendlich auch die Band. Wer Shania Twain’s rockigere Stücke liebt, der ist hier bestens aufgehoben. Es rockt und rollt und über allem steht die Stimme von Elles.  Die glasklare Produktion von Brad Nowell besticht durch den fantastischen Mix seitens Steve Blackmon. Nashville kristallisiert sich immer mehr als DER Aufnahmeort für Bands und Musiker.

Elles Bailey hat eine Röhre

Elles Bailey’s Band spielt oft harten, bluesbetonten Country-Rock. Die Besetzung lässt aufhorchen, denn mit Brent Mason, Chris Leuzinger und Joe Wilkins, spielen gleich drei Gitarristen auf dem Album. Dazu gesellen sich Mike Brignardello (Bass), Wes Little (Drums), Bobby Wood (Keyboards), Jonny Henderson (Hammond B3) und Kim Keyes (Background Singer).

‚Same Flame‘, der nächste Track des Albums, könnte musikalisch auch auf einem Joe Bonamassa Album vorhanden sein. Wäre übrigens ein interessantes Package für eine Tour!?

Sanfte Pianoanschläge und leise Hammondtöne bestimmen den Anfang des nächsten Songs ‚What If I‘. Das Stück wird immer eindringlicher und Elles kann hier zeigen, das sie auch die sanfteren Töne singen kann. Ein Duett mit Joe Cocker, der leider nicht mehr unter uns weilt, wäre bei diesem Stück sicher was interessantes gewesen.

Deutliche Einflüsse bestimmen die Musik von ‚Wildfire‘

An Tito & Tarantula’s ‚After Dark‘ vom Soundtrack des Tarantino Streifen ‚From Dusk ‚til Down‘, erinnert mich ‚Barrel Of Your Gun‘. ‚Perfect Storm‘ dagegen könnte deutlich beinflusst sein von Janis Joplin. Möchte aber hiermit feststellen, das die Songs von Elles Bailey lediglich – meiner Meinung nach – gewisse Einflüsse aufweisen, aber für sich selber stehen. Bailey interpretiert ihre Lieder mit viel Gefühl, begleitet von einer wirklich fantastisch aufspielenden Band.

Auch die restlichen Tracks überzeugen und Elles Bailey wird mit ihrem Album sicher in die Billboard Charts aufsteigen, was ihr auch zu wünschen ist. Die eingangs erwähnte Coverversion von Taylor Swift’s ‚Shake It Off‘ befindet sich ebenfalls auf dem Album. Diese Version ist gänzlich neu interpretiert und arrangiert.

Hervorheben möchte ich noch ‚Believed In You‘, für mich eines der Höhepunkte des Albums. Anspieltips sind ‚Wildfire‘, ‚Shakles Of Love‘, ‚What If I‘ und besagtes ‚Believed In You‘. Anzumerken ist noch, das sich auf dem vorliegenden Muster ein Bonustrack befindet. ‚Time’s A Healer‘ ist eine reine, akustische Ballade.

Fazit: Absolut hörenswertes Debütalbum nicht nur für Fans des Country-Rocks!

Tracklisting:

01 – Wildfire

02 – Same Flame

03 – What If I

04 – Barrel Of Your Gun

05 – Perfect Storm

06 – Let Me Hear You Scream

07 – Shake It Off (Cover Taylor Swift)

08 – Shakles Of Love

09 – Believed In You

10 – Howlin‘ Wolf

11 – Girl Who Owned The Blues

12 – Time’s A Healer (Bonus)

 

 

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Bildquellen

  • Elles Bailey – Wildfire: Netinfect Promotion
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Wolf

Wolf

Musikalisch aufgewachsen mit den Beatles und den Stones in der großen Ära der Rockmusik der 60/70er Jahre! Meine ersten gekauften Scheiben waren von Deep Purple, Grand Funk Railroad, Frank Zappa, Black Sabbath usw. Bevorzugte musikalische Ecke ist der sogenannte Classic- und Progressiv Rock, jedoch höre ich auch in fast allen anderen Bereichen stets rein.

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