METALHEADs Top List 2021 – Teil 3

(English version down below)

Willkommen bei „METALHEADs Top List 2021 – Teil 3“! Dieser Teil geleitet Euch in noch extreme und finstere Welten. Hier traut sich nicht jeder hin. Das ist etwas für die ganz hartgesottenen Metalfans.

Extreme Metal

Natürlich sind einige Richtungen des Metal schon ziemlich extrem. Und doch gibt es Bands, die lassen sich nicht einem der Subgenres zuordnen. Diese Bands vereinen in ihrem Sound nämlich mehrere extreme Spielarten, so dass man diese Bands nur unter dem Begriff Extreme Metal einordnen kann.

XAEL

aus den U.S.A. sind extrem in jeder Hinsicht. XAEL (Facebook)haben sich für ihre Musik ein eigenes Universum erschaffen. Es geht um den ewigen Kampf von Dynastien, menschliche und göttliche. Dabei ist die Musik harter Tobak und nicht leicht verdaulich. Dies zeigt auch ihr Album „Bloodtide Rising“, welches eine zerstörende Arie verkörpert, die der Naturgewalt eines schweren Unwetters gleicht. Es rollt wie ein Hurricane über Euch hinweg, nimmt Euch auseinander und lässt Euch in Einzelteilen zurück. Vor der Leistung des Schlagzeugers Joshua Nassaru Ward kann man nur den Hut ziehen. Das ist schon Hochleistungssport in der Schießbude. Akkorde und Rhythmen wechseln ihre Persönlichkeit immerfort und bauen sich zu einem progressiven Monster auf. Wahrhaftig können XAEL nicht nur die finstersten und brutalsten Fantasien Wirklichkeit werden lassen. Nein, sie brillieren zwischendurch mit einem Gespür für Melodien.

GHOSTS OF ATLANTIS

sind auf ihrem Album „3.6.2.4.“ etwas harmonischer unterwegs. Es ist eine Mischung aus Melodic Death und Black Metal mit symphonischen Einlagen. Allerdings wird der Gesang hier häufiger auch in cleaner melodischer Form dargeboten. GHOSTS OF ATLANTIS (Facebook) schmettern den Dreizack mit aller Gewalt in die Erde und lassen die Welt, einem gewaltigen Seebeben gleich, erzittern. „3.6.2.4“ ist ein mächtiges kolossales Album, dass Euch garantiert beindrucken wird. Es gibt auf dem Album keine Ausfälle, nur Monstertracks. Man wird von der gewaltigen Soundkulisse förmlich überwältigt. GHOSTS OF ATLANTIS kreieren reichhaltige Soundlandschaften gleich einem pompösen Kinoblockbuster. Alles wirkt wohldurchdacht, abwechslungsreich und doch homogen. Es ist eine interessante Mischung, mit der GHOSTS OF ATLANTIS meiner Meinung nach mit dem Sound ihres Debütalbums eine eigene Nische gefunden haben. (Review)

ZORNHEYM mit „The Zornheim Sleep Experiment“

ZORNHEYM (Facebook) sind sehr vielseitig aufgestellt. Der Sound ist eine wahre Wundertüte der harten Künste und bedient sich auch symphonischer Elemente. Aber alles passt zu dem musikalischen Thema der Band und zur Geschichte und Inhalt der Alben. Wer mehr darüber wissen möchte, darf sich gerne das Interview mit Zorn durchlesen. (Interview „Faszination des Bösen“) Denn das Gesamtkonzept entspringt einer Geschichte um ein Anstalt namens „Zornheim“ und seiner nicht ganz so normalen Insassen. Zum ersten Album „Where Hatred Dwells and Darkness Reigns“ gab es zur Geschichte sogar ein Comic. Nun folgt mit „The Zornheim Sleep Experiment“ der zweite Teil der Geschichte.

ZORNHEYM bieten mit „The Zornheim Sleep Experiment“ ein extremes cineastisches Erlebnis, dass niemanden unbeeindruckt zurücklassen wird. Ein perfekt ausgearbeitetes Kunstwerk, dass mit allerlei Facetten daherkommt. Göttlichen Melodien gepaart mit einer Spur Wahnsinn und einer teils erschreckenden Brutalität schlagen sich hier nieder. Eine verdammt intensive Erfahrung voller Dramaturgie, die eine ungewöhnliche Faszination ausübt und dazu führt, dass man sich aufgrund der vielen Eindrücke und genialen Ideen das Album wieder und wieder anhört, um in die Welt von ZORNHEYM abzutauchen. Verstörend genial! (Review)

Melodic Death Metal

ORBIT CULTURE

haben zwar mit „Shaman“ nur eine EP veröffentlicht. Allerdings geschah dies bereits ein Jahr nach ihrem letzten Kracheralbum „Nija“. Man hat das Gefühl, dass ORBIT CULTURE (Facebook) gar kein durchschnittliches gutes Album machen können. Die Outputs der Band sind immer eine Klasse für sich. Dies trifft auch auf „Shaman“ zu. ORBIT CULTURE bieten nach wie vor monumentalen brachialen Melodic-Death-Metal, der in seiner Art einzigartig ist.  Der Sound ist wie gehabt kompromisslos hart. Von monstermäßigen Drums und krassem Bass, über die überragenden Riffs bis hin zu dem geilen Gesang sind ORBIT CULTURE unvergleichlich. Das gesamte auditive Gesamtkonzept bieten ein fantastisches Hörerlebnis. Das ist nicht einfach nur stumpfe Power ohne Sinn und Verstand, sondern eine geschickte soundtechnische Kriegsführung, die keinen Widerstand duldet und Euer Herz im Sturm erobert. (Review / Interview mit Frontmann Niklas).

EX DEO

haben mit “ The Thirteen Years Of Nero“ ein mächtig imposantes Album hervorgebracht. Die fette druckvolle Produktion ist für den EX DEO-Sound wie geschaffen und steigert den ohnehin schon kolossalen Charakter der Songs zu einem brutalen Erdbeben. Die Atmosphäre ist noch dichter geworden und die Abwechslung bzw. der Mut im Songwriting ist deutlich spürbar, könnte meiner Meinung nach aber noch ein wenig mutiger und ausgefallener ( wie z.B. im ersten Song „The Fall Of Claudius“) ausfallen. Die imposanten Songkohorten des Albums kämpfen sich unerschrocken in die Oberliga des Melodic-Death-Metal. So viel ist sicher! Eine imponierende Geschichtsstunde von EX DEO (Facebook), die man so schnell nicht vergessen wird und bleienden Eindruck hinterlässt. (Review)

HIRAES

sind zwar noch eine junge Band, aber die Mitglieder sind schon gute alte Bekannte. Wer auf geilen melodischen Death Metal steht, dem wird die Band DAWN Of DISEASE ein Begriff sein. Leider haben sie sich aufgelöst. Doch wo ein Ende ist, ist auch meistens immer ein Neuanfang. Und dieser Neuanfang heißt HIRAES (Facebook). Akustisch gibt es ordentlich etwas vor den Latz geknallt. Britta Goertz brüllt mit finsteren Growls standesgemäß energisch drauflos. Dabei gelingt die Balance zwischen brutalen schmetternden und melodischen Parts sehr gut. Alles andere entspricht ebenfalls hohen Standards, so dass die Zeichen sehr gut für eine erfolgreiche Zukunft stehen. Mit dem feurigen Video zur ersten Singleauskopplung „Under Fire“ hat man jedenfalls nicht nur soundtechnisch alles in Flammen gesetzt. (Review)

ACT OF DENIAL mit „Negative“

ACT OF DENIAL (Facebook) sind als sogenannte Supergroup gestartet, und zwar mit folgendem Line-Up: Sänger Björn Strid (Soilwork), Gitarristen Luger (Koziak, Benighted-Cro) und Voi Cox (Koziak, Victim), Bassist Steve Di Giorgio (Death, Testament), Drummer Kerim “Krimh” Lechner (Septicflesh) and Keyboarder John Lönnmyr (The Night Flight Orchestra).

Luger (Interview) und Voi Cox haben das Projekt ins Leben gerufen. Mittlerweile wurden die sehr bekannten Gastmusiker gegen ein stabiles Line-Up ausgetauscht, um auch zukünftig live spielen zu können. Denn man kann sich denken, dass die namenhafte Erstbesetzung mit ihren eigenen Bands genug zu tun hat.

Ein Album der Superlativen! Um es mit einem kleine Wortspiel zu beschreiben: Ein Act Of Genial! Anders kann ich es nicht bezeichnen. Es gibt hier überhaupt rein gar nichts zu meckern. Von vorne bis hinten ein Killeralbum! Wer da ein Haar in der Suppe findet, der leidet wahrscheinlich an Haarausfall. An den Songs kann es jedenfalls nicht liegen. Das ist High-End-Metal, den man meiner Meinung nach nicht besser machen kann. Das ist pures explosives Dynamit, welches Eure Metalsynapsen in einem Feuerwerk hochgehen lässt. Ein Megabrett und absolute Extraklasse! (Review)

Black Metal

1914

brauche ich wohl niemandem mehr vorzustellen. Ihr Sound ist eine Mischung aus Death Metal und Black Metal. Sie widmen sich durchweg der Kriegsthematik und das in einer ernsten Art und Weise, die nichts zu beschönigen hat. Es sind zum Teil originale Überlieferungen von Soldaten, die diesen Krieg am eigenen Leib erfahren haben und die Grundlage der Songtexte bilden. 1914 setzen ihre ganz eigene Art der Geschichtsaufarbeitung mit „Where Fear And Weapons Meet“ erschreckend eindrucksvoll fort. Sie verfeinern bzw. intensivieren ihren Sound diesmal mit orchestralen Elementen, die in der richtigen Dosierung dem musikalischen Donnerwetter eine noch größere Dimension verleihen. Der Sound von 1914 ist wie der Krieg! Schonungslos und unerbittlich! (Review)

Kanonenfieber

als Ein-Mann-Projekt hatte dieses Jahr meine Aufmerksamkeit erregt, als BandCamp mir irgendwann diese Platte vorgeschlagen hatte. Das Cover von „Menschenmühle“ war schon ziemlich heftig und ich war mir nicht sicher, was mich erwarten würde. Aber was dann folgte, hatte mich echt geplättet. BLACK METAL vom allergemeinsten, und das in deutscher Sprache. Das hört man nicht alle Tage! KANONENFIEBER (Facbook) behandelt die gleiche Thematik wie 1914 und bringt musikalisch schonungslos die Schrecken des Krieges zum Ausdruck. Der Sound ist passenderweise rabiat und roh mit gnadenloser Aggressivität, verzichtet aber nicht auf gefällige Melodien.

Das Songwriting ist sehr gut gelungen. Es wird auch kein musikalischer Einheitsbrei serviert, sondern mit charakteristischen Songs eine tiefe Atmosphäre gestrickt. Dabei empfinde ich es als sehr positiv, dass man auf Anhieb viel von den Texten verstehen kann, auch wenn hier cleane Vocals nichts verloren haben. Ich kann dieses Album wärmstens jedem Black Metal Fan ans Herz legen. Ein erschreckend intensives Monsteralbum.

WINDFAERER

stammen aus Amerika. Witzigerweise wurde mir das Album „Breaths of Elder Dawns“ ebenfalls über BandCamp ans Herz gelegt. Und wieder war es eine sehr gute Empfehlung. WINDFAERER (Facebook) mischen Black Metal mit Folk-Elementen, die hier mittels einer Violine eingespielt werden. Ich habe eine Schwäche für dieses Instrument, weil es eines der Instrumente ist, die am meisten Atmosphäre erzeugen können. Tatsächlich habe ich es schon in vielen Metal-Genres gehört, aber Black Metal gehörte nicht dazu. Und auch das funktioniert! Im Falle von WINDFAERER sogar verdammt eindrucksvoll. Hier wird die Violine teilweise wie eine Gitarre eingesetzt.

Der Sound ist monumental und WINDFAERER zaubern teilweise epische Passagen hervor, die mich völlig in ihren Bann ziehen. So einen Sound habe ich noch nie gehört. Jeder muss sich dieses Album anhören, wenn er mal etwas anderen Black Metal hören möchte. Es ist eine atemberaubende Vorstellung, die WINDFAERER abliefern. Das Album hat sich quasi im letzten Moment für meine Bestenliste qualifiziert, obwohl das Album schon etwas länger auf dem Markt ist. Aber ich bin erst gestern darüber gestolpert und ich war auf Anhieb so davon überzeugt, dass ich es hier erwähnen muss. Und es hätte genauso an der Spitze stehen können. Doch letztlich ist es eine Band geworden aus dem kalten Norden.

NIGHT CROWNED mit „Hädanfärd“

NIGHTCROWNED habe mich schlichtweg umgehauen. Hier wird Black Metal mit einer vernichtenden Energie entfesselt. Diesem Sturm kann man nicht standhalten. Es ist ein eiskaltes Höllenfest mit 9 bitterschwarzen Songs. „Hädanfard“ ist moderner rifflastiger Black Metal der Sonderklasse! Ein imponierende schwarze epische Machtdemonstration! NIGHT CROWNED gehen mit unbändiger Energie zu Werke und schlagen mit aller dunkler Gewalt zu. Dabei gelingt es ihnen eine hervorragende Balance zwischen brutalen wilden Ausbrüchen und melodischen Anteilen zu erschaffen und so gelingt es Ihnen der Dunkelheit ein facettenreiches Dasein aufzuerlegen. Grundsätzlich bleibt aber der wilde durchschlagende Charakter erhalten und eben genau das ist die hohe Kunst des Ganzen. (Review)

VIKING METAL

THYRFING

Die finsteren Gesellen von THYRFING (Facebook ) aus dem nordischen Schweden haben sich ganze acht Jahre Zeit gelassen und treten nun mit ihrem neuen Longplayer „Vanagandr“ (VÖ 27.08.2021) an, um sich endlich nach dieser langen Zeit der Abstinenz mit einem Paukenschlag wieder Gehör zu verschaffen. Wir erleben hier Metal, der unheimlich wuchtig und monumental aufschlägt. Sänger Jens Rydén schreddert sich als dunkler Lord in seiner Landessprache durch die Songs und im Chorus wird mehrstimmig geschmettert.  Finstere epische Landschaften tun sich auf. Insgessamt bewegen sich die Songs meist im Midtempo-Bereich, brechen hier und da aber auch mal mit Blastbeat-Attacken aus diesem Korsett aus. Im gewaltigen Sound mischen sich symphonische Elemente ein. Hier spielen Streicher meistens die Hauptrolle. (Review / Interview )

EINHERJER mit „North Star“

EINHERJER ( Facebook ) lassen die Götter und auch `metal-heads.de´ mit ihrem neuen Album „North Star“ wieder einmal aufhorchen und bieten einen Anlass in Valhalla mal wieder richtig die Sau rauszulassen. Das Album ist im Februar erschienen und konnte sich bis zum Ende den Spitzenplatz sichern. Was mich vor allem an dem Album begeistert, ist der ungemeine Spielwitz und die Spielfreude der Band, die einem bei jedem Song entgegenschlägt. Man nehme z.B. den Song „West Coast Groove“. Der Titel impliziert es schon. Der Song hat wirklich einen giftigen Groove, der einen einfach mitnimmt und Laune macht. Dafür gibt es mit beispielsweise mit „The Blood & The Iron“ eine durchschlagende Schlachthymne par excellence geliefert. Das ist VIKING-Metal wie er leibt und lebt! (Review / Interview )

English version

METALHEADs Top List 2021 – Part 3

„Welcome to „METALHEAD’s Top List 2021 – Part 3“! This part leads you into even more extreme and dark worlds. Not everyone dares to go here. This is something for the hardcore Metal fans.

Extreme Metal

Of course, some directions of metal are already quite extreme. And yet there are bands that can not be assigned to one of the subgenres. These bands combine several extreme styles in their sound, so that these bands can only be classified under the term Extreme Metal.

XAEL

from the U.S.A. are extreme in every respect. XAEL(Facebook) have created their own universe for their music. It is about the eternal struggle of dynasties, human and divine. Thereby the music is hard stuff and not easy to digest. This is also shown by their album „Bloodtide Rising“, which embodies a destructive aria that resembles the force of nature of a heavy storm. It rolls over you like a hurricane, takes you apart and leaves you in pieces. Praise and recognition for the performance of drummer Joshua Nassaru Ward. Chords and rhythms are constantly changing their personalities and building up to a progressive monster. XAEL can not only make the darkest and most brutal fantasies come true. No, they shine in between with a flair for melodies.

GHOSTS OF ATLANTIS

are more harmonic and melodic on their album „3.6.2.4. It is a mixture of Melodic Death and Black Metal with symphonic interludes. However, the vocals are presented here more often in cleaner melodic form. GHOSTS OF ATLANTIS (Facebook) smash the trident with all their might into the earth and let the world tremble, like a mighty seaquake. „3.6.2.4“ is a powerful colossal album that is guaranteed to impress you. There are no failures on the album, only monster tracks. One is literally overwhelmed by the mighty soundscape. GHOSTS OF ATLANTIS create deep soundscapes like a pompous cinema blockbuster. Everything seems well thought out, varied and yet homogeneous. It is an interesting mixture, with which GHOSTS OF ATLANTIS have found their own niche with the sound of their debut album, in my opinion. (Review)

ZORNHEYM with „The Zornheim Sleep Experiment“

ZORNHEYM (Facebook) are very versatile. The sound is a real grab bag of hard arts and also uses symphonic elements. But everything fits the musical theme of the band and the history and content of the albums. If you want to know more about it, feel free to read the interview with Zorn (Interview „Faszination Of Evil“). Because the overall concept comes from a story about an asylum called „Zornheim“ and its crazy inmates. For the first album „Where Hatred Dwells and Darkness Reigns“ there was even a comic for the story. Now follows with „The Zornheim Sleep Experiment“ the second part of the story.

ZORNHEYM offer with „The Zornheim Sleep Experiment“ an extreme cinematic experience that will leave no one unimpressed. A perfectly elaborated work of art that comes along with all kinds of Metal facets. Divine melodies paired with a hint of madness and a partly terrifying brutality strike here. A damn intense experience full of dramaturgy, which exerts an unusual fascination and leads to the fact that one listens to the album again and again due to the many impressions and ingenious ideas to dive into the world of ZORNHEYM. Stunningly ingenious! (Review)

Melodic Death Metal

ORBIT CULTURE

have released the EP „Shaman“. However, this happened already one year after their last smash album „Nija“. I have the feeling that ORBIT CULTURE (Facebook) cannot make an average good album at all. The outputs of the band are always in a class of their own. This is also true for „Shaman“. ORBIT CULTURE still offer monumental brute melodic death metal, which is unique in its kind.  The sound is as usual uncompromisingly hard. From monster drums and killer bass, to the outstanding riffs and awesome vocals, ORBIT CULTURE are incomparable. The entire overall auditory concept provide a fantastic listening experience. This is not just dull power without sense or reason, but a skillful sound warfare that will not tolerate any resistance and will take your heart by storm (Review / Interview mit Frontmann Niklas)

EX DEO

have produced a mighty impressive album with “ The Thirteen Years Of Nero“. This fat powerful production fits perfectly to the EX DEO sound and increases the already colossal character of the songs to a brutal earthquake. The atmosphere has become even denser and the variety or courage in the songwriting is clearly noticeable, but in my opinion could still be a little bolder and more unusual ( such as in the first song „The Fall Of Claudius“). The imposing song cohorts of the album fight their way fearlessly into the upper league of Melodic Death Metal. That much is for sure! An impressive history lesson from EX DEO (Facebook), which will not be forgotten so quickly and leaves a lasting impression. (Review)

HIRAES

are still a young band, but the members are already good old mates. If you like Melodic Death Metal, you will know the band DAWN OF DISEASE. Unfortunately they broke up. But where there is an end, there is always a new beginning. And this new beginning is called HIRAES(Facebook) and their new album „Solitary“. Acoustically you get a nice balance between brutal blaring and melodic parts. That succeeds very well. Britta Goertz roars with sinister growls as befits her status energetically on it. Everything else also meets high standards, so that the signs are very good for a successful future. With the hellish video for the first single release „Under Fire“, the band has set everything on fire, not only in terms of sound.(Review)

ACT OF DENIAL with „Negative“

ACT OF DENIAL (Facebook)started as a so-called supergroup with the following line-up: vocalist Björn Strid (Soilwork), guitarists Luger (Koziak, Benighted-Cro) and Voi Cox (Koziak, Victim), bassist Steve Di Giorgio (Death, Testament), drummer Kerim „Krimh“ Lechner (Septicflesh) and keyboardist John Lönnmyr (The Night Flight Orchestra).

Luger (Interview) and Voi Cox brought the project to life. In the meantime, the very well-known guest musicians have been exchanged for a stable line-up in order to be able to play live in the future. Because you can imagine that the first named line-up has enough to do with their own bands.

An album of superlatives! To describe it with a little play on words: An Act Of Genius! I can’t describe it any other way. There is absolutely nothing to complain about. From front to back a killer album! This is high-end Metal that, in my opinion, can’t be done any better. This is pure explosive dynamite, which will blow up your Metal synapses in a firework. ACT OF DENIAL nailed it! (Review)

Black Metal

1914

I probably don’t need to introduce to anyone anymore. Their sound is a mixture of death metal and black metal. They devote themselves throughout to the war theme and that in a serious way, which has nothing to gloss over. Some of the songs are original lore from soldiers who experienced this war first hand and form the basis of the song lyrics. 1914 continue their very own way of dealing with history with „Where Fear And Weapons Meet“ in a frighteningly impressive way. They refine or rather intensify their sound this time with orchestral elements, which in the right dosage give the musical thunderstorm an even greater dimension. The sound of 1914 is like war! Relentless and unrelenting! (Review)

Kanonenfieber

as a one-man project had caught my attention this year when BandCamp suggested this record to me at some point. The cover of „Menschenmühle“ was strange and I wasn’t sure what to expect. But what followed really flattered me. BLACK METAL at its best, and in German language. You don’t hear that every day! KANONENFIEBER (Facebook) deals with the same subject matter as 1914 and musically relentlessly expresses the horrors of war. The sound is fittingly raucous and raw with merciless aggression, but does not forgo pleasing melodies.

The songwriting is very well done. There is also no musical mishmash served, but with characteristic songs knitted a deep atmosphere. I find it very positive that you can understand a lot of the lyrics right away, even if clean vocals have lost nothing here. I can warmly recommend this album to every black metal fan. A frighteningly intense monster album.

WINDFAERER

come from America. Funnily enough, the album „Breaths of Elder Dawns“ was also recommended to me via BandCamp. And again it was a very good recommendation. WINDFAERER (Facebook) mix Black Metal with Folk elements, which are presented here by a violin. In fact, I have heard it in many metal genres, but black metal was not one of them. And this works as well! In the case of WINDFAERER even damn impressive. Here the violin is partly used like a guitar.

The sound is monumental and WINDFAERER conjure up partly epic passages that completely captivate me. I have never heard a sound like this before. Everyone must listen to this album if they want to hear something different Black Metal. It is a breathtaking performance that WINDFAERER deliver. The album qualified for my top list at the last moment, so to speak, even though the album has been out for a bit longer. But I just stumbled upon it a few days ago and I was so convinced of it right away that I have to mention it here. And it could just as easily have been at the top. But in the end the top place is for a band from the cold north.

NIGHT CROWNED with „Hädanfärd“

NIGHTCROWNED simply blew me away. Here Black Metal is unleashed with a devastating energy. This storm is impossible to withstand. It’s an ice cold hellfest with 9 bitter black songs. „Hädanfard“ is modern riff-heavy Black Metal in a class of its own! An imposing black epic demonstration of power! NIGHT CROWNED go to work with irrepressible energy and strike with all dark violence. They manage to create an excellent balance between brutal wild outbursts and melodic parts and thus succeed in imposing a multifaceted existence on the darkness. Basically, however, the wild resounding character remains and exactly that is the speciality of „Hädanfärd“. (Review)

VIKING METAL

THYRFING

The sinister fellows of THYRFING (Facebook ) from the Nordic Sweden have taken a whole eight years and now enter with their new output „Vanagandr“ to finally make themselves heard again with a bang after this long period of abstinence. We experience here Metal that strikes incredibly massive and monumental. Singer Jens Rydén shreds as a dark lord in his native language through the songs. Dark epic landscapes open up. Overall, the songs are mostly in the midtempo range, but break out of this corset here and there with blastbeat attacks. In the massive sound symphonic elements mix in. Strings mostly play the main role here. (Review / Interview).

EINHERJER with „North Star“

It’s time for merciless battles again. EINHERJER ( Facebook ) released „North Star“ in February and could secure the top position until the end. What I love most about the album is the band’s immense playfulness, which comes across in every song. Take the song „West Coast Groove“ for example. The title already implies it. The song really has a toxic groove that simply takes you along and makes mood. For example, „The Blood & The Iron“ is a resounding battle hymn par excellence. This is VIKING metal as it lives and breathes! (Review / Interview )

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Bildquellen

  • XAEL „Bloodtide Rising“ Cover: pavementmusic
  • 604196: Qabar Promotion
  • Extreme Metal ZORNHEYM „The Zornheim Sleep Experiment“: Cover-->All Noir Pr // Rest-->Pixabay
  • ORBIT CULTURE Cover „Shaman“: Hold Tight Promotion
  • EX DEO „Thirteen years…“ Cover: Napalm Records
  • HIRAES „Solitary“ Cover: NAPALM RECORDS
  • Melodic Death Metal ACT OF DENIAL „Negative“: CMM-consulting for music and media
  • 1914 „Where Fear…“ Cover: Napalm Records
  • Cover KANONENFIEBER Menschenmühle: AMAZON
  • WINDFAERER „Breaths of Elder Dawns“: AMAZON
  • Black Metal NIGHTCROWNED: Cover-->All Noir Promotion // Rest-->Pixabay
  • THYRFING Cover Artwork: CMM Promotion
  • VIKING METAL Einherjer: Cover-->Napalm Records // Rest-->Pixabay
  • Metalheads Top List Titelbild: Background-->Pixabay

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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