Treasureman´s Jahresrückblick auf 2018

Treasureman´s Jahresrückblick auf 2018
Treasureman´s Jahresrückblick auf 2018

Treasureman´s Jahresrückblick auf 2018


Schon liegt es hinter uns, das Jahr 2018. Oh je, wir sind schon wieder ein Jahr gealtert. Und mal Hand auf das Herz: weiß noch jemand wie es gestartet ist? Die ganzen Alben, die ganzen Konzerte und Festivals, Interviews und Videos….sie sind alle Geschichte. Hiermit lade ich euch ein, einen Teil dieser Geschichte noch einmal zu erleben. Viel Spaß bei meinem persönlichen Jahresrückblick!


Unantastbar und Hämatom

Das Jahr 2018 ging genauso los, wie das Jahr 2017 (Bericht Hier). Und zwar deutschsprachig. Die Bands Unantastbar (Leben Lieben Leiden) und Hämatom (Bestie der Freiheit) veröffentlichten ihre neuen Alben. Ich hatte das Vergnügen beide Scheiben zu reviewen und war durchgehend begeistert! Die Charts wurden im Wochentakt geknackt. Beide Bands schafften sogar den Einstieg auf dem 2. Platz. Ein nahezu perfekter Einstieg in das neue Jahr! Am Ende konnten sich die Süd-Tiroler Punk-Rocker 6 Wochen lang in den Hitparaden platzieren.


Hatebreed auf der Persistence-Tour

EMP Persistence Tour 2018

Jamey Jasta- Oberhausen

Ende Januar gab es dann auch schon das erste Konzert Highlight. Die Persistence-Tour in der Oberhausener Turbinenhalle (Bericht Hier). Hatebreed, Madball und Born From Pain brachten den Ruhrpott, trotz klirrender Kälte, zum kochen! Speziell Hatebreed und ihr wirklich souveräner Frontmann Jamey Jasta machten einen Klasse Job!


Glowing Ember Festival in Essen

Stimmung satt, gab es auch im Februar in der Ruhrgebiets Nachbarstadt Essen. Hier gab es erstmalig das Glowing Ember Festival in der Zeche Carl in Altenessen. Es gab harten Rock und geilen Metal! Neben der Hauptband Nitrogods standen dabei auch die Ruhrpott-Bands: The Very End, Greydon Fields und Seng-Fu auf dem Programm. Alle Bands rockten wie Sau und hatten mega viel Spaß! Die Ruhrpott-Metal-Szene lebt, meine Damen und Herren! Mehr dazu später..!


Unantastbar in Oberhausen

Unantastbar - Oberhausen - Turbinenhalle

Unantastbar-Oberhausen

Im März führte mich der Weg wiederum in die Turbo-Halle ins Oberhausen. Dieses Mal gab es allerdings anstatt Hardcore Punk den Punk-Rock von Unantastbar. Die Süd-Tiroler machten auf dem ersten Teil ihrer „Leben Lieben Leiden„-Tour halt im guten alten Ruhrgebiet (Bericht Hier). Das hat auch schon Tradition und hat auch in der Vergangenheit immer super funktioniert. Im Vorprogramm durften die Weseler Artefuckt quasi zum Heimspiel aufspielen. Es wurde ein richtig schöner Donnerstagabend. Vor einer absolut genialen, ausverkauften Ruhrpott-Kulisse. Erwähnenswert wäre hier noch, mit welcher Engelsgeduld die Bands, nach dem Konzert, auf die Wünsche der Fans eingingen. Chapeau!


Die Ruhrpott-Metal-Szene lebt

Woran wir es fest machen können, dass die Ruhrpott-Metal-Szene lebt? Ganz einfach! An den Veröffentlichungen des Ruhrpott-Platten-Labels: Roll The Bones Records! Das Essener Independent Rock und Metal-Label um Gründer Gregor Vogt (auch Gitarrist von Greydon Fields) trumpfte ganz groß auf und veröffentlichte alleine im März und April 3 (!!!) bärenstarke Alben. Den Auftakt machten die Crossover-Metaller: Abnormal End mit „Concept of identity“ (Review Hier). Wow, was für eine feine Scheibe! Ich danke unserem Moldi of Death (Hier seine Highlights) immer noch sehr dafür, dass er dieses Album nicht reviewen wollte! Warum? Weil das ganz klar mein Album des Monats März geworden ist!

Album zwei und drei

Es folgten im April die nächsten Roll-The-Bones-Alben. Zuerst zeichneten die Ruhrpott Death Metaller Tombstone mit „Evolution“ (Review Hier) ihre finsteren Alltagssorgen in das Oberhausener Firmament. Heftig, extrem und mit deutscher Sprache! Meine ersten Bedenken wurden direkt mit dem ersten Durchlauf eliminiert! Krasses Album mit einem sehr schönen Cover-Artwork. Sehr zu empfehlen!

Greydon Fields – Tunguska

Greydon Fields Tunguska Cover

Tunguska – Cover: (c) Björn Gooßes (killustrations.com)

Folgte Album Nummer drei: Greydon Fields mit „Tunguska“ (Review Hier)! Bäm! Herrlicher Power/Heavy Metal aus Essen! Das dritte Album der Band. Es knallte wie ein Asteroid in unsere Umlaufbahn! Bepackt mit 10 Songs und ausgestattet mit einem bemerkenswerten Artwork, dass die Titelgeschichte „Tunguska“ aufgriff! Mein Album des Monats April! Hier stimmte wirklich alles. Songstruktur, Thematik, mitreißendes Riffing und ein Sänger mit einer Reibeisenstimme der Marke Udo Dirkschneider. Nur das der Udo hier Volker hieß…wie dem auch sei: wir freuen uns schon auf die nächsten Releases von Roll-The-Bones-Records!


Eyes Of Tomorrow

Und wenn ich gerade bei den Veröffentlichungen bin, möchte ich an dieser Stelle auch die Ruhrpott-Hardcore-Jungs von Eyes Of Tomorrow mit ins Boot nehmen. Die brachten nämlich am 07.04.2018 ihre 7Inch-Single „Gone For Good“ (HIER zu beziehen) heraus. Gefeiert wurde die Veröffentlichung im würdigen Rahmen im Duisburger Djäzz Keller. Zusammen mit den Bands: Up North und Forever Young Viktoria. Kurzer Hand wurde der kleine Raum, vor etwa 100 Zuschauern, auf links gezogen! Solche Shows müsste es viel öfter geben und die Bands hätten auch ein größeres Publikum verdient. Für mich ein sehr cooler Abend, der leider von der Amokfahrt in Münster (unmittelbar zuvor) überschattet wurde.


Dog Eat Dog - Düsseldorf - 13.04.2018

Dog Eat Dog-Düsseldorf

Dog Eat Dog in Düsseldorf

Eine Woche später ging es für mich in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Meine Faves Dog Eat Dog spielten den ersten Gig ihrer Frühjahres Tournee (Bericht Hier). Im Vorprogramm gab es Crossover/HipHop der Band Conyo aus D´dorf. Ging für mich total in Ordnung und ich bin gespannt, was es von der Band in Zukunft noch zu hören gibt. Den totalen Abriss gab es dann im Anschluss von den Crossover-Königen selbst! Der Auftritt mutierte zur richtig heißen Show, mit anschließender After-Show-Party!


Treasureman´s Jahresrückblick auf 2018

Rage Against Racism Festival 2018

Rage Against Racism Festival

Anfang Juni startete Metal-Heads.de in die Festivalsaison. Mit dem heimischen Rage Against Racism Festival in Duisburg/Rheinhausen (Film Hier). Beinahe wäre das Wochenende, sprichwörtlich, ins Wasser gefallen. Doch dank vieler helfender Hände konnte die Traditionsveranstaltung noch wie geplant über die Bühne gehen. Und wir als Medienpartner mitten drin. Überall, ob vorne im Fotograben, oder in der Medienzentrale, im Interview-Zimmer oder hinter der Theke. Zusammen mit dem RAR-Orga-Team (und den zahllosen, ehrenamtlichen Helfern) haben wir das Ding gerockt.

Meine Highlights hier: die Auftritte von Contra, Decaptacon und Darkness!


GÖHC - Sommerfest- Bericht vom 01.07.2018

Sick Of It All – Göttingen

GÖHC-Sommer Fest

Im Juli war dann die Festivalsaison im vollen Gange. Und ein Konzert bekam meine ganze Aufmerksamkeit! Das GÖHC-Sommerfest in Göttingen (Bericht Hier). Gebuchte Bands hier: Sick Of It All, Dog Eat Dog, Risk It und die Duisburger Slope! Also rein in das Auto und ab in die Universitäts-Stadt Göttingen. Im Jungen Theater wurde ich dann für alle Strapazen mit meinem (bis dato) Konzerthighlight des Jahres belohnt! Ich erlebte die beste Dog Eat Dog Show, die ich bisher gesehen hatte. Dazu einen Granaten-Auftritt von Sick Of It All.


Dong Open Air

Zurück am Niederrhein ging es dann zum Dong Open Air in Neukirchen-Vluyn (Bericht Hier). Ja, genau das Festival oben auf dem Berg. Wir erwischten das perfekte Festival-Wochenende bei bestem Wetter. Dementsprechend gut gelaunt waren die anwesenden Bands. Alles lief wie geplant und reibungslos. Da ich nur am Samstag anwesend war, werden mir die Auftritte von den Grailknights (lach), Jinjer, Skindred und das Heimspiel von Betontod in bester Erinnerung bleiben! Ich freue mich jetzt schon wie Bolle, auf das kommende D.O.A.!


Nord Open Air

Ein weiteres Highlight stellte das Nord Open Air in Essen dar (Bericht Hier). Wir hatten mittlerweile den Jahrhundert-Sommer! War das eine Hitze! Und das zwei Tage lang. Es war wirklich eine Herausforderung. Aber wir wurden mit vielen amüsanten, ansprechenden und energischen Auftritten belohnt. Allen voran die Bands: Ryker´s, Hatebreed, V8Wankers, Bullet und The Night Flight Orchestra. Gesondert erwähnen möchte ich hier die Band: A Traitor Like Judas, die sich mittlerweile leider vom Show-Biz verabschiedet hat.


Die Eröffnung des Club Volta in Köln

Bei immer noch bei heißem Wetter ging es im August wieder einmal nach Köln. Und zwar zu einer Club Eröffnung (Bericht Hier). Und wer könnte für diese Eröffnung nicht besser geeignet sein als: Dog Eat Dog? Genau. Niemand! Auch wenn das gute Wetter der Band ein wenig das Leben schwer machte, war es eine standesgemäße Party. Die beiden Vorbands: Tourette´s und Cell machten ihre Arbeit auch prima. Also, die Einweihung war geglückt und Metal-Heads.de war als erstes dabei!


Blackeyed Blonde - M.T.C. - Köln

Blackeyed Blonde – Köln

Blackeyed Blonde im Kölner M.T.C.

Am Tag der Wiedervereinigung führte mich mein Terminkalender in die Rheinstadt Köln. Ein ganz besonderer Gig für mich. Die Saarbrooklyner Crossover-Pioniere luden zur „Alles wird goood„-Tour (Bericht Hier). Als Vorband bekam ich noch die Kölner Band N.M.A.C. zu sehen. Die gefielen mir mit ihrem Cocktail aus Hardcore und Crossover-Metal richtig gut. Noch besser gefielen mir allerdings Blackeyed Blonde. Wie die Band da ihren Auftritt zelebrierte, war wirklich aller Ehren wert! Die neuen Songs knallten ebenso wie die alten Klassiker. Und Achtung: die Band wird 30 Jahre alt! Augen und Ohren offen halten! Die Band bringt 2019 ein neues Album heraus!


Brand New Breed

Im November gab es auch endlich eine neues Album von Dog Eat Dog! „Brand New Breed“ (Review Hier) erblickte das Licht der Welt. Die neue Version von Metalville Records, wurde mit 4 unplugged Tracks aufgepimpt. Läuft bei mir rauf und runter. Wirklich gutes Stück!


The Sound Of Revolution

Für mich ganz klar das Festival-Highlight in diesem Jahr (Bericht Hier). Die Dichte dort an erstklassigen Bands ist wirklich unfassbar. Auch wenngleich mehrere Headliner ihre Shows absagen mussten, war Eindhoven auch dieses Jahr wieder jede Minute wert! Absolute Highlights für mich: Suicidal Tendencies, Earth Crisis, No Turning Back und Comeback Kid. Aber eigentlich könnten hier alle Bands stehen, denn jede von ihnen hätte es verdient! Ein Auftritt stärker als der vorangegangene, wo gibt es so etwas schon?


Mit diesen Worten endet mein Jahresrückblick an dieser Stelle. Im Gegensatz zu unserem Uwe fand ich das (Konzert-) Jahr 2018 wirklich prächtig! Die Bands aus der zweiten und dritten Reihe haben den ganz großen Bands einiges entgegengesetzt. Und das ist auch gut so! Der Untergrund brummt! Ich bin wirklich gespannt darauf, was uns nächstes Jahr so blüht! Also, immer schön ein Auge auf Metal-Heads.de werfen, denn hier bekommt ihr alle Neuigkeiten! In diesem Sinne: einen guten Start ins Neue Jahr! Und mit den Worten der Metal-Malocher El Postre (Hier mal checken!): Glück Auf!

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Bildquellen

  • Hatebreed-Oberhausen-2018-07-2611: © 2018 by Metal-Heads.de/Treasureman
  • Unantastbar-Oberhausen-15.03.2018: © 2018 by Metal-Heads.de/Treasureman
  • Greydon Fields Tunguska Cover: (c) Björn Gooßes (killustrations.com)
  • Dog Eat Dog-Düsseldorf-13.04.2018-050-1156: © 2018 by Metal-Heads.de/Treasureman
  • Burning Witches-RageAgainstRacism: © 2018 by Metal-Heads.de/Treasureman
  • Sick Of It All-GÖHC Sommerfest-01.07.2018-37-1804: © 2018 by Metal-Heads.de/Treasureman
  • Blackeyed Blonde-MTC-Köln-03.10.2018-18sw-0514: © 2018 by Metal-Heads.de/Treasureman
  • Titelbild:RageAgainstRacism2018: © 2018 by Metal-Heads.de/Treasureman
Treasureman

Treasureman

Seit 1987 mit dem Metal- Virus infiziert. Der Einstieg erfolgte mit Twisted Sister, Iron Maiden und den Onkelz. Meine Themenschwerpunkte liegen seit langem im Hardcore- und Crossover/Punkrock Bereich. Ihr findet mich da, wo das Herz auf der Bühne steht!

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