Perlen des Undergrounds

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Perlen des Undergrounds

Es gibt wohl im musikalischen Sektor verschiedenste Formen der Liebhaberei. Die einen hören immer noch hauptsächlich den guten alten Kram „von früher“. Die anderen hören zwar auch neues Zeuch aber bitte nur von Metallica, Maiden und co. und die nächsten erfreuen sich eher daran, neues aus dem Underground kennen zu lernen. Immer auf der Suche nach neuen Perlen des Undergrounds. Zu letzteren würde ich mich jetzt mal dazu zählen, wobei der Begriff „Underground“ hier natürlich fließend zu sehen ist. Gerne möchte ich euch mal ein paar Songs vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder kennt. Da ich hauptsächlich Black, Death und Melo Death Metal höre, natürlich vor allem aus diesen Stilrichtungen.

Daemonesq

Female Frontend Black Metal aus dem Ruhrpott mit Daemonesq. Bisher gibt es eine EP, wovon ich euch mal den Titeltrack näher bringen möchte. Ich liebe dieses Lied, kann ich mir in Dauerschleife anhören. Der Gesang passt einfach perfekt und gerade die treibenden Drums kriegen mich immer wieder.

Decaptacon

Weil es bei uns im Pott so geile Bands gibt, bleiben wir doch direkt hier. Decaptacon haben gerade ihr neues Album mit neuem Sänger draußen. Melodic Death Metal vom Feinsten. Ein Review findest Du hier KLICK.

Këkht Aräkh

Von Underground kann man hier schon kaum noch reden. Aber ich denke, Këkht Aräkh ist eher in der entsprechenden Szene bekannt. Es handelt sich dabei um ein solo Projekt aus der Ukraine. Die Spielart ist Lo-Fi Black Metal…das klingt also extra so 😉 Ein ganz besonderes Album und daraus ein richtig tolles Lied. Lange wurde auf ein Re-Release gewartet, inzwischen könnt ihr das Vinyl bei Evilgreed vorbestellen.

Astillian

Astillian aus den USA machen so richtig eingängigen Melodic Death Metal. Schön melodisch und trotzdem kein Gedudel. Sollte man auf jeden Fall mal rein hören, wenn man zum Beispiel Amon Amarth mag. Ein Review findest Du hier KLICK.

Dödsrit

Dödsrit sind wohl auch kein so richtiger Geheimtipp mehr, aber der Song ist zu gut (wie das ganze Album), den wollte ich unbedingt drin haben. Black Metal mit Crust Punk Einflüssen aus Schweden bzw. den Niederlanden. Auch hierzu habe ich bereits ein Review geschrieben KLICK.

The Void’s Embrace

Im Ruhrpott gibt es tolle Bands…hatten wir ja vorhin schon. Und The Void’s Embrace gehören auf jeden Fall dazu. Melodic Death Metal mit brachialer Stimme und ausgefeilten Riffs. Und natürlich hab ich auch zu dieser Band schon was geschrieben KLICK.

Shaded Enmity

Shaded Enmity aus den USA, machen auch irgendwas in Richtung Melodic Death Metal. Der Song Nina hat es mir besonders angetan, vielleicht auch deshalb, weil meine Tochter so heißt 😉

Blackbraid

Blackbraid begeistern mit Native American Black Metal und gehen in der Szene gerade so richtig steil. Ein solo Projekt aus den USA und ein absoluter Killer. Link zum Review KLICK.

Maul

Modernen Death Metal liefern Maul aus den USA. Und das völlig überzeugend…ein geiles Album.

Blackslash

Jetzt hatten wir viel Krach, daher mal ganz klassischen Metal von Blackslash aus dem Schwarzwald. Das komplette Album ist grandios gut, daher gibt es hier auch ein Review KLICK. Übrigens ein richtig geiles Cover Artwork.

Nornir

Female Frontend Black Metal hatten wir vorhin schon mal. Jetzt sind Nornir aus Sachsen an der Reihe. Die haben mich auf dem Party.San weggeblasen.

Krigsgrav

Krisgrav aus den USA kommen mit atmosphärischem Black Metal um die Ecke. Wie so oft, polarisiert die Stimme. Entweder man mag den Gesang von Jay Cole, oder eben nicht. Mir gefällt’s auf jeden Fall. Hier das passende Review KLICK.

Path of Destiny

Path of Destiny aus Deutschland machen schnörkellosen Melodic Death Metal, so wie er sein sollte. Kein Keyboard, kein Geleier und trotzdem schön melodisch, ohne die richtige Portion Härte vermissen zu lassen. Haben mir auf dem Party.San Live sehr gut gefallen, hoffentlich kann ich sie in Zukunft mal wieder sehen.

Ulma

Ulma kommen meine ich aus Portugal oder Spanien, spielen Melodic Death Metal und halten sich inhaltlich an H.P. Lovecraft. Bisher gibt es erst eine EP, aber die macht richtig Spaß.

Blodtåke

Mit Blodtåke geht es zurück in die Heimat, genauer gesagt Richtung Oberhausen. Die Band hat seit 2020 ihr Debüt Album draußen. Wer Black Metal mit diversen Death und Prog Einflüssen mag, der sollte hier auf jeden Fall reinhören. Mich haben einige Songs auf dem Album sofort gekriegt…eben sehr catchy 😉

Chopped in Half

Jetzt aber mal wieder so richtig Underground. Death Metal mit Chopped in Half aus Bamberg. Passenderweise haben die Jungs gerade den brandneuen Song „Combat Robot“ rausgebraucht.

Frozen Soul

Ok ich weiß, Frozen Soul aus den USA sind weder Underground, noch unbekannt. Aber sie sind einfach zu catchy, um hier nicht wenigstens erwähnt zu werden. Vielleicht mache ich ja noch einen unwissenden glücklich, auch wenn ich mir das kaum vorstellen kann 😉 War jetzt eine harte Entscheidung, ob Crypt of Ice oder Arctic Stranglehold. Beides grandiose Songs. Ich sag immer, wer unstressigen Death Metal hören mag, der sollte bei Frozen Soul rein hören.

Celestial Season

Zum Abschluß habe ich noch ein wenig Death-Doom aus den Niederlanden mit Celestial Season. Ein absoluter Leckerbissen, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet! Vor allem der deutsche Gesangspart ab Minute 3:50 ist großartig.

Ein paar Worte zum Ende

Das waren ein paar meiner persönlichen Perlen des Undergrounds. Natürlich gäbe es noch unzählige weitere Bands und in 2 Monaten könnte die Liste hier schon wieder anders aussehen. Sie ist halt eine Momentaufnahme, wobei ich auch bewusst ein paar ältere Sachen hier eingebaut habe. Hat euch ein Song gefallen? Wenn ja, schreibt doch mal drunter, welcher es war. Und ggf. habt ihr ja was eigenes auf der Pfanne, was ihr empfehlen mögt. Dann einfach den Link und ein paar Worte unter den Artikel packen oder unter den Facebook Beitrag.

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Bildquellen

  • Daemonesq- RAR- 17.06.2022-33: ©2022 by Dan Schuetze / treasureman@metal-heads.de

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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